1. Mai 2018 °seb 6Comment

Mit fiel nichts sinnvolles fürs Titelbild ein, daher die Samsung-Fußmassage Maschine im Samsung Service Point – unfassbar gut, hätte man jeden Abend gebrauchen können, leider unfassbar groß und plastik-müllig.

Kann sich noch jemand an unsere Packliste erinnern? Der ganze Mist den wir mitgenommen haben, weil man ja NIE(!) weiß für welche Eventualitäten man so vorbereitet sein muss. Nun, man hätte es ahnen können, Eventualitäten gibt es wenig, noch dazu bedeutet “Einzelhandel” außerhalb Deutschlands nicht “ausgestorbene Innenstadt mit Einkaufszentrum” sondern “alles, überall, jederzeit”. Vor allem die Medizinabteilung hätte man sogar noch stärker zusammendampfen können, Apotheken gibt es auch im hinterletzten Dorf. Naja, außer das eine Mal, als ich an diesem Strand im burmesischen Nirgendwo Symptome von Dengue bis Malaria bekam, da hatten wir die Medizin im Hauptgepäck vergessen – ok bis zur nächsten Apotheke warens auch da keine 5km.


Die Besten der Besten der Besten, Sir!

Und da sind sie, die nützlichsten Dingsis in unseren Koffern, wobei letztere gleich mit aufs Treppchen der maximalen Zufriedenheit kommen. Mal davon abgesehen, dass wir bei beiden nach einiger Zeit die Kugellager getauscht haben (in Bangkok, aus einem Inlineskater-Laden) – die Rollfunktion war herausragend, die Rucksackfunktion haben wir schlussendlich höchstens 5 mal genutzt.

  • Rollrucksäcke Osprey Sojourn in 80 und 60 Liter
  • Smartphones – ohne geht nix für uns Smombies der Generation Y
  • Opinel Klappmesser, Größe 8 (selbst in Ländern wo man quasi nur bekocht wurde, war das Messer gut benutzt)
  • 1-Euro Schneidebrett aus Russland – beschte!
  • 500ml Silikonfaltbecher – fröhlicher Aromenmix aus Kaffee, Suppe, Müsli und Salat – bisschen wie Biomüll, aber welche Alternativen hat man?
  • Faltbesteck – Besteck ist toll, Faltbesteck ist Mist
  • Schnapsbecher aus der Ukraine
  • Verdrillte Wäscheleine ohne Klammern – der Knaller, ernsthaft
  • Sony RX 100 IV
  • 4-fach USB Ladegerät mit Kabel (fällt nicht so leicht aus den ausgenudelten Steckdosen)
  • Zwei externe Akkus, einer mit 10.000 mAh hätte auch gereicht
  • Tevas, ich gebs ungern zu
  • Elektrische Zahnbürste (Oh ja! O-H-J-A!)
  • Thermoflaschen, offensichtlich wegen Kaltgetränken in heißen Ländern, nicht so offensichtlich: heißes Wasser für Kaffee
  • Durchsichtige Sprühsonnencreme vom Discounter, unfassbar gut, nicht zu bekommen im Ausland, höchstens zu 20€ (ungelogen) von Nivea

Auf den Ehrenplätzen

  • Fieberthermometer zum Panik schieben
  • Tabletten gegen die Rache von Montezuma waren immer gern gesehene Gäste
  • Nähzeug
  • E-Zigarette – hat anfangs immer mal geholfen und ist nun in Bedeutungslosigkeit versunken, Liquidverbrauch? vielleicht 30 ml
  • Schirm
  • Schaumstoffkissen zum zusammenknautschen – drölfmal besser als aufblasbare
  • Ein Laptop
  • Backgammon
  • Spotify-Account
  • Ikea-Packtaschen, aber nur für Unterteilung in Frisch, Dreckig, Schuhe
  • Zahlenschlösser

Nicht auf die anderen oder die eigene Panik hören

  • Ein zweiter Laptop (das…äääh….hätte man sich sparen können)
  • Schlafsackinlays, weiß kein Mensch wieso das jeder empfiehlt
  • Ohne-Wörterbuch
  • Sinnlos große Waschbeutel mit dutzenden Fächern
  • Drybag – wo man einen braucht, gibts einen zu borgen, ansonsten sinnlos
  • Bauchtasche – wer nicht vorher schon Bauchtaschen-Druffi war, wird auch keiner weils so nützlich ist
  • Hängematte und Bluetooth-Box (haben wir im letzten Moment ausgepackt, beste Entscheidung)

Ziel fürs nächste Mal? Weniger mitnehmen. Wer es schafft seine Bedürfnisse auf 40 Liter und 10 Kilo zu packen, der hat es selbst ohne Rollen vermutlich deutlich leichter – höhöhöhö, verstehste…die habens leichter. Ab und zu haben wir so Leute gesehen. Beneidenswert.

6 thoughts on “Exkurs 03 – Packliste rückblickend auf Sinnhaftigkeit kontrollieren

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