30. Januar 2020 tuktukplease.com 1Comment

Lang ists her, dass hier jemand was geschrieben hat.

In der Zwischenzeit haben wir vermutlich unsere treuen Hörer verloren, wir müssen wieder bei Null anfangen. Reichweite gibts auch nicht mehr, wer noch instagram oder facebook benutzt, hat ja nun wirklich nichts verstanden. Anwesende ausgenommen, ich gehe davon aus, dass das wohl überlegt und smart verargumentiert ist, wenn man noch Teil dieser Industrie seid.

Aber diese Webseite kostet Geld und noch dazu hatte ich irgendwann wegen der sch**** DSGVO alle Affiliate-Links rausgenommen. Ich kann mir noch nichtmal die 14,82 holen, die ernsthaft bei Amazon aufgelaufen sind – weil das unter dem verdammten Auszahllimit ist! Eine Trillion an der Börse Wert, aber keine 14,82 auszahlen können – ARRR!. Und aus sentimentalen Gründen kann das hier natürlich nicht abgeschalten werden, vermutlich geht die Seite vom Netz, wenn entweder A: Alles zusammen bricht oder B: Wir im Altersheim vergessen die Rechnung zu bezahlen.

Dann können wir auch den ein oder anderen Unsinnstext hier rein wursten. Wir haben ja dafür bezahlt!

 

Kurze Zusammenfassung des Ist-Zustandes:

Seit nunmehr 17 Monate sind wir wieder im fröhlichen Deutschland, jeder mit einem neuen Job, manch einer schon mit dem zweiten. 30 Tage Urlaub, 13 Gehälter, geregelte Arbeitszeiten, Wochenenden, eine feste Wohnung, je nach Jahreszeit ein oder zwei heiligs Blechle, die das Viertel in unserem Namen zuparken. Was will man mehr? Nun ja, da gäbe es eigentlich vieles, aber es lässt sich noch nicht in genaue Handlungen umsetzen. Die Reise hat uns irgendwie ein bisschen nachdenklich gemacht, Konsum…blabla…Natur…bla…Nachhaltig…Sinn des Lebens…diesdas. Wir waren ja vorher schon auf dem Weg ins Hippieske, aber die Reise hat unserem Gewissen noch mal ein Krönchen aus brennender Braunkohle mit Flugzeugturbinen aus Plastik dran aufgesetzt. Kann natürlich auch die Nachrichtenlage der letzten Jahre gewesen sein.

Die Konsequenz aus der Geschichte? Unser Konsum ist aktuell auf ein Minimum zurückgefahren, wir sind mehr in der Natur, versuchen halbwegs nachhaltig zu leben, probieren Dinge die wir vor 3 Jahren vermutlich verlacht hätten *ziehe ganz casually mein Stofftaschentuch aus der Tasche und wische mir die Brombeermarmelade aus dem Mundwinkel – selbstgepflückt, elbradweg, ca. 12 kilo / sommer*, garniert mit harten Zweifel am 9-5 Job und dem gesellschaftlich adäquatem Lebensweg (ich spreche da für mich) usw. usf. – aber wo kriegt man hier am schnellsten ein Problem? Ganz genau – im echten Leben, wenn man 13 x 2 Gehälter hat, aber dafür nur noch 30 Urlaubstage. Shice.

Hier noch ein paar Bilder aus ganz aktionistischen Tagen im Sommer der Rückkehr – falls es keiner gemerkt hat, ich hab einen neuen favorite filter für fotos.

 

 

One thought on “#2.01 – Alles (nicht so) neu nach 11 Monaten Weltreise

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