18. Januar 2018 °anne 2Comment

Soll ja keiner sagen können, wir hätten der Kultur völlig abgeschworen. Zwei Nächte trennten wir uns zwischenzeitlich von der lieb gewonnenen Terrasse und fuhren zum Tempel gucken nach Ayutthaya. Logisch, die Tempel-Fans die wir sind.

Die ehemalige Hauptstadt liegt etwa 80km und anderthalb Zugstunden nördlich von Bangkok. Der Zug (38ct/P) ist ein richtig altes Original mit offenen Fenstern als Lüftung, Holzpritschen und vielen Essensverkäufern. Wir fanden ein gemütliches Guesthouse mit Teich und Hängematten (ups, aus Versehen mal wieder ein lonely planet Tipp für 9€/Nacht) und gleich zwei Nachtmärkte zum Abendessen. Das jährliche Lichterfest, Loi Krathong, haben wir zufällig abgepasst. Viele kleine selbstgebaute Flöße werden dabei auf dem Fluss ausgesetzt, mit Kerzen und Räucherstäbchen dekoriert. Wenn die Kerze brennt und das Floß noch schwimmt, bis es aus dem Blickfeld verschwindet, soll das Glück bringen. Wegen dem Hochwasser mussten allerdings alle nacheinander ihr kleinen Bötchen zu Wasser lassen und nicht wie üblich alle gleichzeitig.

Am nächsten Tag strampelten wir uns auf geliehenen Möhren Fahrrädern (1€/Rad) in der Mittagshitze von Tempel zu Buddha zu Elefanten zu Tempel. Alles aus der Ferne, da wir keinen Eintritt zahlen wollten. Ich rasselte noch ordentlich gegen eine Straßenabsperrung und für das verlorene und nachgekaufte Fahrradschloss handelten wir unsere Bootsfahrt zum Sonnenuntergang um etwa 1,50€ runter. Ein gelungener Tag mit blauen Flecken.

2 thoughts on “#37 – Tempel, Tempel, Essen, Tempel…

  1. Hallo, ihr Lieben!
    Vielen Dank für die schöne Japan-Karte, da habt ihr wirklich meinen Geschmack getroffen 😀 Sie kam direkt nach dem Wochenende, an dem ich euren Blog hier gesuchtet habe (Zufall?!?!!!1). Macht große Lust auf erneute Asienreisen *_* Also, schreibt fleißig weiter und macht weiter so tolle Fotos!!
    Viele Grüße
    Anna

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