14. Januar 2018 °anne 0Comment

Sawadee Bangkok! Nach dem Schock an der chinesischen Grenze hatten wir kurzerhand ein nettes Hotel nördlich der Khao San gebucht (20€/Nacht) und verbrachten die kommenden Tage zwischen unserer Terrasse, der sympathischen Essens-Mutti, den Futter-Ständen dazwischen und dem Bett. Also wie die geplante Entspannung, nur anders: warm – aber mehr Luftfeuchte, leckeres Essen – spicy Thai mit Shakes, nette Aussicht – auf Stadt. So langsam wurde alles weniger schlimm und die Flugkosten wieder reingespart (irgendwann). Da wir beide Bangkok schon von früheren Besuchen kannten hatten wir so ganz und gar keinen Sightseeing-Stress. Also wirklich gar nicht!

Stattdessen drehte sich eigentlich ziemlich viel ums Essen. Einfach zu gut und zu günstig und zu einfach zu haben. Ich hab’s ja schon mit vierzehn in der Konfirmanden Vorstellungsrunde gesagt: Hallo, ich bin Annemarie und ich esse gern. Stimmt immer noch. Auf dem The New Rot Fai Market Ratchada Nachtmarkt kann man aktuell tatsächlich noch halbwegs entspannt rumstiefeln, snacken, Hispterkram shoppen und sich sehr sehr viel Fleisch selbst braten. Sonst ließen wir uns am liebsten bekochen – an lauten Straßenecken und mit ice-bucket für Hong Thong on the rocks dazu – Hauptsache man vergisst nicht zu sagen dass man es nur ein gaaaanz klein wenig spicy haben möchte.

Zu unserer Zufriedenheit sind die Kanal-Boote immer noch genauso zornig laut, günstig (ab 25ct/Fahrt) und bieten die sympathischste Stadtansicht inkl. Transportmittel wie schon vor einigen Jahren. Und auch wenn Taxis hier schon unverschämt günstig sind (ab 1€), die städtischen Busse können das mit maximal 50ct pro Fahrkarte nochmal unterbieten. Auch sehr schön zum Stadt ansehen für mit viel Zeit.

Für die nächsten Wochen erwarteten wir Besuch von zwei Freunden: 1 Neu-Weltreisender und 1 Urlauber. Gemeinsam radelten wir einige Tage später durch Bangkoks grüne Lunge, die Halbinsel Prapradaeng. Dazu nimmt man ein Boot ab dem Klong Toey Port (25ct/P) und mietet sich ein klappriges Rad für 2€/Tag. Und dann lässt man sich einfach nur durch die vielen kleinen Wege treiben, kann sich ein paar fighting fishes ansehen, auf einem floating market durchfressen und mit Aussicht auf den großen dreckigen Chao Praya Kaffee trinken. Ein sehr empfehlenswerter, entspannter Ausflug!

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