20. September 2017 °seb 2Comment

Es ist mal wieder einer dieser Tage, an denen man nach dem Auschecken noch ein paar Stunden (um genau zu sein 10!) auf den Nachtzug warten muss. Gerade jetzt auf den, der uns aus irgendwo in China nach Shanghai bringen wird. Zum Glück regnet es aus Eimern, was einen davon abhält sich aus dem hervorragenden Wifi in unserem Hostel für mittelmäßiges Sightseeing auszuloggen. Es wäre höchstens mal an der Zeit für Mittagessen. Jedenfalls kann man an der Stelle mal einen kleinen Themenabend organisieren.

Es war einmal in St. Petersburg – eine ziemlich enge AirBnB Unterkunft in einem ziemlich heruntergekommenen Hinterhof, dennoch ganz in Ordnung für in einer teuren Großstadt. Der Typ dem die Bude gehört, versucht anscheinend in Eigenleistung ein kleines Zimmerimperium in Erdgeschossen von russichen Altbauten herzurichten, Jörgs Bude war ebenfalls bei ihm organisiert, drei Straßen entfernt und nebenan wurde gerade ein anderes Appartement hergerichtet. Zu dem Zwecke nimmt er ungefähr 8qm² große Zimmer und knallt alles rein, was unter “Ganze Unterkunft” zählt. Angesichts der russischen Detailverliebtheit müsste allerdings jedem deutschen Handwerker post- und prehum eine Verdienstfliese in Gold verliehen werden.


Beste Wasserhahn vong ganze Weltkugel

Soviel also zur russischen Handwerkskunst. Die wurde eigentlich nur durch den Zustand von diversen Autos in den Schatten gestellt. Kam man einmal aus den Großstädten raus, konnte man fast denken, dass russische Autos nachdem sie aus der Fabrik rollen nie wieder einen Schraubenschlüssel, geschweige denn einen Mechaniker sehen. Oder…und das würde mir dann genausoviel Sorgen bereiten – sie sehen regelmäßig Mechaniker. Zum Schluss ein paar random Bilder.

 

2 thoughts on “Exkurs 01 – Vom russischen Handwerk

  1. Übliches Bild in Russland, nicht umlackierte Exportkarren aus Deutschland. Da fährt gerne mal der Klempnermeister Ludwig oder sonstwas durch die Gegend.

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