18. Januar 2017 °anne 0Comment

Da ist er also. Mein erster Blogbeitrag! Okay, eigentlich der zweite Versuch. Warum der Zweite? Naja ich hoffe es bleibt bei diesem zweiten Versuch und weniger superschön-wunderbar-wie-toll und lange Sätzen, die… ups. Schon wieder. Na egal, also zum Thema: Lissabon.

Der eigentliche Grund für diesen Urlaub war das Konzert von The Cure, für das wir die Tickets schon im März gebucht hatten. Aber ich will ja nicht zum letzten Abend vorgreifen…

Von Hamburg ging’s mit easyjet für unglaublich günstige 50 Euro nach Lissabon und zurück. Und dieses mal sogar mit vorher einchecken (jaaa, okee, die 90 Euro Strafgebühr von Ryanair damals beim Athenflug habe ich verbockt)! Da wir beide schon mal in Lissabon waren haben wir – logisch! – nichts vorbereitet. Klar war – wir wollen eigentlich nur zu The Cure gehen und das soll gefälligst in einer Stadt außerhalb Deutschlands sein. Pro Entspannung haben wir uns eine so schicke Wohnung auf Airbnb gesucht, in der man wegen Gemütlichkeit keinen Sightseeing-Stress bekommt. Was soll ich sagen – hat geklappt!

Das schöne Wetter hat uns trotzdem vor die Tür gezerrt und das Tram-Tagesticket haben wir auch fast abgefahren. Nachdem wir beim ersten Frühstück gelernt haben, dass Ginja wie Schischa ausgesprochen wird, stand den regelmäßigen Verkostungen nichts mehr im Weg! Zu lecker dieser Kirschlikor – am besten den originalen Ginja espinheira.

Ansonsten sind wir hier und da mal in eine Tram gestiegen, haben in Belém graziös Wein am Tejo getrunken und überall mal Pasteis probiert. Das ganze Hübsche dieser Stadt fällt einem ja ohnehin an jeder Straßenecke vor die Füße! Hach.

Wirklich empfehlenswert ist der Flohmarkt hinter der Kirche durch den Gang durch (Feira da Ladra, immer dienstags und samstags). Die meisten da sind Privatverkäufer und haben dort noch hübsche Originale von Alltagsgegenständen und soooo schöne Fließen! Vier Stück haben es bei uns ins Handgepäck geschafft, aber es hätten noch mehr sein können…

Einmal Fähre fahren war für uns Pflicht, aber nicht zur Statue, deswegen Cacilhas. Kann man machen wenn man Ende November mal komische Weihnachtsdeko sehen will, kann man aber auch lassen.

Am letzten Abend haben wir dann The Cure in so einer großen Arena gesehen, die noch von der Expo ’98 übrig geblieben ist. Nett an einem Konzert mit ungefähr 5000 Portugiesen – ich bin nicht die kleinste und kann sogar ohne Zehenspitzen-stehen die Band sehen!

Zurück zum Flughafen gings nicht wie hinzus im Uralt-Benz mit Klassikmusik, sondern im neuen Leasingwagen vom Uber-Fahrer. Danke für die erste Gratisfahrt, Uber, und bis bald Lissabon!

 

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